Hamburg wird Pink – Aktion gegen Brustkrebs

Laut der deutschen Krebshilfe erkranken jährlich 74.500 Frauen neu an Brustkrebs. Eine rießige Zahl, die irgendwie doch immer weit weg ist, weil man nicht damit rechnet, dass es einem selbst passiert oder einer nahen Angehörigen. So dachte ich auch lange, bis es in meiner Familie auftrat. Seitdem nehme ich es mit der Vorsorge genauer, auch wenn es schwer fällt. Denn sind wir mal ehrlich, mit solchen Themen wollen wir uns doch nicht beschäftigen, oder? Aber Verdrängung hilft hier nichts. Bewusstsein schaffen heißt die Devise und ist auch der Name der Initiative des Mammazentrums Hamburg am Krankenhaus Jerusalem und der PR-Agentur hesse. Unter dem Motto „Hamburg wird Pink“ wird zur Aufklärung und Information aufgerufen. Mit dabei ist zum Beispiel der Drogeriemarkt Budnikowsky, der seine Einkaufstüten für eine zetilang pink färbt. Mit dem Kauf der rosa Brustkrebsschleife kann man die Aktion zusätzlich unterstützen! Eine super Sache, wie ich finde, denn viele scheuen sich vor der Vorsorge, dabei sind die Heilungschancen bei Früherkennung wirklich hoch (bis zu 90%). Also Mädels, Vorsorge nicht vergessen und Aktion unterstützen!

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Der Kräuterpark Stolpe

Großstädter, die auf dem Land aufgewachsen sind (und vielleicht auch die anderen ;-)) kennen das. Irgendwann hat man die Nase voll von der stickigen Luft und will nur noch raus in die Natur. Also nichts wie los und ein paar Sachen eingepackt, warm eingemümmelt und ab ging es an diesem Sonntag ins 75km entfernte Stolpe.

Dort befindet sich der Kräuterpark.

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Wir sind noch etwas früh dran in diesem Jahr, zudem lässt sich der Winter mit seinem Abschied viel Zeit.  Trotzdem, an einigen Stellen blitzen schon erste Triebe aus dem kalten Boden.
Unser Spaziergang durch den noch schlafenden Garten, der gerade von helfenden Händen Frühjahrsfit gemacht wird, führt uns vorbei an Klassikern wie Rosmarin und Thymian, die sich hier auf der begehbaren Kräuterspirale finden. Uns begegnen Exoten wie die Andenbeere, die vielen wohl besser unter dem Namen Physalis bekannt sein wird, und indianischer Frauenbeifuß, dem nachgesagt wird, er helfe bei Menstruationsbeschwerden.  Goldmohn, Zitronenagastache und Herzgespann sind Namen, welche mir bisher noch nicht untergekommen sind und die dazu einladen, sich mehr über die Pflanzenwelt zu informieren.😉

Früher stand auf dem Gelände ein Eiszeitmuseum, nach dessen Umzug in neue Räumlichkeiten, entstand dieser schöne und vor allem informative Garten.

Wir laufen weiter, vorbei an indianischen Nutz- und Heilpflanzen, dem Giftpflanzengarten und der Trojaburg. Im vorderen Teil des Parks sind Heilpflanzen, nach ihrem Anwendungsgebiet sortiert, angebaut. So findet sich hier allerlei Nützliches gegen Erkrankungen der Atemwege, Galle und Leber und für Nervenleiden. Infoschilder am Wegesrand enthüllen ausserdem so manch skurille Einzelheit zu verschiedenen Gewächsen. So zum Beispiel, wie der Knoblauch zum Grauen Draculas wurde. Aber um das zu erfahren, müsst ihr schon selbst herkommen.🙂

Wir verlassen den Garten und besuchen den dazugehörigen Shop, in dem es allerlei zum Stöbern und Entdecken gibt. Begrüßt wird man erstmal mit hauseigenen Kräuterbonbons (unbedingt probieren!). Räucherwerk, exotische Marmeladen, Liköre und allerhand Nützliches für Garten und Haus – warum hab ich keinen Anhänger dabei?

Die Auswahl an Literatur zum Thema Kräuter und Pflanzen ist groß und auch für die kleinen Gäste ist was dabei. 🙂
Mittig im Shop informieren Vitrinen über aphrodisierende Pflanzen. Ein absoluter Hit, manchmal wirklich etwas abgedreht, aber Lesen lohnt sich hier allemal! Und wer noch mehr erfahren möchte, der kann das Kräutermuseum besuchen. Hier erfährt man viel über die Anwendungsgebiete, Geschichte und Wirkung der Pfanzen, welche hier angebaut werden.

Die (gerade gekaufte) Tasche voller Leckereien, besuchen wir noch das Cafe ReNatur, eine Tür weiter. Hier zaubert Bäckermeister Volker Lorenzen leckere Kuchen und Torten und auch richtiges, selbst gebackenes Brot bekommen wir. Die zum Kaffe gereichten Kekse könnt ihr übrigens auch kaufen. Auch hier fiel die Entscheidung wieder schwer, aber letztendlich durften die Lavendelherzen mit nach Hause, natürlich auch aus eigener Herstellung – yummy!🙂 Bei einem Pott Kaffe und einem Stück hausgemachten Stachelbeerkuchen lassen wir den Tag Revue passieren.

Auch wenn durch den harten Winter noch nicht so viel zu sehen war, gab es spannende Eindrücke und Informationen, lustige und skurille Erkenntnisse und den Vorsatz im Sommer nochmal wieder zu kommen. Und dann verspreche ich, probiere ich auch das selbstgemachte Hexenbrot mit Chilli und Paprika!🙂

Und wer mehr über Kräuter und Gewürze lernen will oder sich selbst mal an einer Creme oder einem Massageöl versuchen möchte, der sollte unbedingt einen der vielen Vorträge und Workshops besuchen, die das Jahr über angeboten werden.
Noch mehr erfahrt ihr auf der Website des Kräuterparks.

Hallo Welt, ich starte nun einen Blog ;-)

Hallo und willkommen auf meinem Blog!🙂

Um ehrlich zu sein, weiß der Blog noch nicht so recht, mit was genau er sich eigentlich beschäftigen will und der Schreiber des Blogs auch nicht. Aber das macht nichts, denn ich habe gelernt, dass man sich manchmal treiben lassen und man nicht immer genau wissen muss, wo man eigentlich hin will😉 Ich hoffe ihr habt dennoch Spass hier und begleitet mich auf diesem Weg.